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Schwaben: Hello Shelbyville & Boston!

27.10.2008, 17:50


Auch vom Schwaben gibts Neues, wie hier zu lesen. Da er aber, wie wir alle wissen, sehr gerne seine Umwelt und vor allem sich selbst fotografiert, macht ein Besuch auf seinem Original-Blog durchaus Sinn: Schwabens Blog bei Globalzoo

Boston 09.10.2008
Mit ein wenig Verspätung kommt jetzt der Blogeintrag für letzten Sonntag. Da war ich nämlich Boston. Eine sehr schöne Stadt! Am Samstag hatte Chunchun ihren Geburtstag bei uns im Haus gefeiert. Um fünf war die Party zu Ende. Und um neun musste ich schon wieder raus. Ich war zugegebenermaßen etwas geplättet. Nach einer belebenden Dusche im kalten Bad, ging es erst mal mit dem Taxi zum Bahnhof in Woo. Von da aus weiter mit einem Peter Pan Bus nach Boston South Station. Die Fahrt dauerte eine knappe Stunde.
In Boston angekommen, haben wir uns mit Städtekarten eingedeckt und sind zu Fuß in den nord-östlichen Stadtteil, um den Freedom Trail entlang zu laufen. Der Freedom Trail ist mit einem roten Strich auf der Starße gekennzeichnet und führt einen an Sehenswürdigkeiten in der Stadt vorbei. Die gesamte Route sah so aus: South Station-Freedom Trial-Bunker Hill-South Station-Harvard-South Station. Harvard war auch sehr imposant. Allerdings habe ich es irgendwie hingekriegt, das Haupttor zu verpassen….
Bilder sind im Album. Allerdings habe ich es mir diesmal geschenkt, jedes Bild zu kommentieren. Zu sehen sind Hochhäuser und alte Häuser. Und natürlich ich!

Hello Shelbyville! 29.09.2008
Das Fernsehen lügt! Gestern war ich auf dem Big E, einem Fest/Karneval/Welt der Familie/Kirmes/undundund in Springfield und die Leute waren nicht gelb!!! SAUEREI!!!
Davon abgesehen war die Veranstaltung ganz interressant. Im Wesentlichen stellen sich die New England Staaten vor; zum einen für Touristen, zum anderen aber auch auf kulinarische Art.Darüberhinaus gibt es aber auch Schmieden, Wohnhäuser und Schulen aus dem frühen 19. Jhd. zu sehen. Und Autos. Und Cheerleader.
Vier Stunden auf dem Rummel haben aber auch gereicht. Weil wir etwas früher zurück gefahren sind, habe ich es noch rechtzeitig zu unserem Fußballspiel geschafft. Wenn wir am Donnerstag gewinnen, sind wir totsicher in den play-offs!!!Wenn es gut geht, kann ich ein T-Shirt gewinnen.Der Hammer!
Unimäßig läuft auch alles. Mit einem Prof versuche ich die Stadtzeitung aufzupimpen. Weil die Zeitung dem Boston und der New York Times gehört, werden auch mit denen Zusammenarbeiten. Coole Sache, wie ich finde.
Jiiiiiiiihahh!!!!!!!

Bis demnächst!!! Und Grüße aus Massachusetts!

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Schwaben: Die ersten Wochen

25.09.2008, 10:14


Ja hallo miteinander! Das ist also mein Blog. Thema: Was ich in den USA so treibe (@Bassi: Mist! Ich hätte ein paar Schamass T-Shirts mitnehmen sollen!) Offenkundig bin ich wohlbehalten angekommen. Auf die Lufthansa ist eben doch Verlass!

Vom Logan Airport ging es dann direkt nach Worcester, oder Woo, oder Wussstaaahhhh, wie die Einheimischen sagen. Die Stadt selbst brummt jetzt nicht direkt. Allerdings ist die Uni ganz weit vorne, wenn es um Entertainment geht. Außerdem ist Boston recht nah. Da geht es ja demnächst auch hin!

Studieren an der Clark University ist zeitintensiv, aber auch richtig gut. Die Kurse sind kleiner als bei uns, dauern drei Stunden, man darf viel lesen und jede Menge Essays schreiben. Klingt nicht nach Spaß? Naja, nicht immer. Obwohl mein Kurs “Aliens and Others in SciFi” sehr unterhaltsam ist. Und morgen treffe ich mich mit einem Prof. bezüglich eines “directed studies”-Kurses. Das heißt: Nur der Prof und ich. Wenn es gut geht, werde ich Artikel für das Woo Stadtmagazin schreiben und, damit das ganze auch was mit der Uni zu tun hat, meine Essay-Fertigenkeiten verbessern. Oder was weiß ich…. Der Prof unterhält auch ‘ne eigene Online-Zeitung. Naja, unterhielt. Weil das Projekt zu zeitintensiv war (das hatte ich doch schonmal erwähnt…), hat er die Zeitung für ein paar Millionen verkloppt. Was macht der eigentlich noch an der Uni???

Natürlich wohne ich auch in Woo. Das Haus ist dreistöckig und erinnert entfernt an die Villa Kunterbunt. Verwendetes Baumaterial: Holz. Was sonst. Die Farbe ist auch etwas gewöhnungsbedürftig. Wobei ich nochmals unterstreichen möchte, dass ich im zweiten Stock, also im blauen Teil des Hauses wohne! Meine Mitbwohner sind wirklich cool. Ich verstehe mich sehr gut mit allen und wir machen so ziemlich jeden Tag irgendwas zusammen; und wenn wir nur in unserem gemeinsamen Wohnzimmer abhängen. Wir sind übrigens so um die 15. Plus-Minus. Lediglich die Chinesen (bei uns wohnen schätzungsweise 5-50; die Dunkelziffer liegt weit höher), bleiben gerne unter sich. Wenn sie sich allerdings mal blicken lassen, hast Du echt immer was zu lachen. Außer Jin Lee aus Süd-Korea. die ist so putzig, ich glaube, die nehme mich mit und stelle sie zu Hause in eine Vitrine.

Ich bin auch schon aus Woo rausgekommen. Es ging nach Cape Cod. Provincetown, um genau zu sein. Auf dem Plan stand Wale kucken. Also ganz auf der Höhe der Zeit (schlechtes Wortspiel, ich weiß…). Ich habe viele Wale gesehen. Die Viehcher kamen auch ganz nah ans Boot. Sehr beeindruckend! Ich hätte am gleichen Tag auch nach Boston gehen können, um Barack Obama zu sehen. Ich habe mich aber für die Wale entschieden. Schließlich sind die vom Aussterben bedroht!

Und Fußball spiele ich hier. Inramural; also hobbymäßig. Es gibt vier Ligen mit jeweils fünf Teams. Gespielt wird auf dem Halbfeld mit großen Toren, sieben gegen sieben. Mein Team heißt Keystone. Das letzte Spiel haben wir souverän 10:1 gewonnen. Wir spielen ein 2-3-1 System. Mit mir im zentralen Mittelfeld. Ich will ja nicht angeben, aber meine Statistik lautet: 1 Tor, 4 Assists. MVP, versteht sich;-) Hier macht sich halt die Talentschmiede des FC Schamass bezahlt! Wenn wir die nächsten zwei Spiele gewinnen, sind wir in den Play-Offs

Soweit gefällt es mir in Woo ganz gut. Ich habe auch schon viele Leute kennengelernt, so dass ich eigentlich immer irgend jemanden treffe, den ich kenne. Mit anderen Worten: Ich muss in der Mensa nie alleine essen. Irgendjemand ist immer da. Als Wehrmutstropfen bleibt allerdings die Mensa. Ich lebe noch, aber manchmal ist das Essen echt widerlich! Im wahrsten Sinne ungenießbar. Ich bin da ja echt nicht pingelig, aber wenn man eine Gabel probiert und man danach am liebsten kotzen würde, ist es schon heftig. Und das auch noch dreimal am Tag. Am besten ist das Frühstück. Der Ami ist da ja eiskalt. Eier, Speck, ein Burger, Bratkartoffeln und eine Coke. Respekt!!!

Das wäre es vorerst mal. Weitere Berichte folgen….

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